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Wir stellen vor …

Der Bieler DJ Foxhound aka Lamin Kort feiert am Freitag in der Römerquelle seinen Geburtstag mit Special Guests, mit La Base & Tru Comers, mit der Bieler Fotografin und Künstlerin Nora Nussbaumer und vor allem mit einem unvergesslichen DJ-Set. Wir haben unseren Kumpel, Lieblings-DJ und Resident getroffen und ihm paar Fragen gestellt. Interessante Antworten eines tollen Menschen …

Lamin, wir lieben deinen Sound und sind grosse Fans deiner DJ-Sessions. Woher kommt deine Liebe zur Musik und dein Wissen über die Musik? 

Vielen Dank das freut mich sehr zu hören. Eigendlich müsste ich sagen, dass dies von meinem Vater her kommt. Er war Profimusiker und auch DJ und hat in dutzenden Bands mitgespielt und hat die halbe Welt bereist. Von da kommt vielleicht mein musikalisches Ohr oder mein Rhythmusgefühl. Jedoch muss ich sagen, dass der Musikgeschmack meiner Mutter mich mehr beeinflusst hat. Sie hat eine ordentliche und sehr versierte Plattensammlung und einen exzellenten Musikgeschmack.


Welches sind deine grössten musikalischen Einflüsse und Vorbilder?

 Da gibt es jenste und je nach Lebensabschnitt. Wie bereits erwähnt war anfangs meine Mutter ein sehr grosser Einfluss. Ich habe einen grossen Teil ihrer Plattensammlung geerbt, die ich heute noch zum Teil spiele. Ansonsten gibt es Artisten wie James Brown und Michael Jackson zu Kindeszeiten. Später als Teenager hörte ich sehr viel Hip Hop. Das Bruder Duo von den Beatminerz, mit ihrem heftigen 90er Jahren New York Boom Bap oder Wu Tang Clan, Busta Rhymes, 9th Wonder um ein paar zu nennen. Ich wurde anfangs ’00er Jahren bei der Capsule Corporation Crew als DJ aufgenommen und habe angefangen des öfteren an BBoy Battles aufzulegen. Dadurch haben sich meine Funk und ’Breaks’ Kenntnisse massiv erweitert. Auch lokale DJ’s wie Pat, Ilarius oder DJ Nuro haben mir das ’digging’, also das suchen von Musik oder Schallplatten verbessert. Die drei letzterwähnten haben mich eigendlich inspiriert Schallplatten zu sammeln. Sie haben mir auch beigebracht, dass in der Hip Hop Musik vieles ’gesamplet’ wurde. Das heisst Hip Hop Artisten bedienen sich an Liedern von anderen Artisten und kreieren etwas neues. Meistens Jazz, Funk, Soul oder auch Rock Lieder. Je mehr ich mich damit befasste, desto grösser und breiter wurde mein Wissen. Mittlerweile höre und spiele ich jenste Musikgenres und kreuze sie gerne mal wenn ich hinter den Plattenspieler stehe. Da Biel ziemlich überschaubar ist und jeder schnell miteinander verknüpfen und sich austauschen kann, bereichern wir uns alle gegenseitig mit dem eigenen Repertoire und somit steigt das allgemeine musikalische Wissen in der Stadt, was einem als DJ sehr entgegen kommt, wenn er unbekanntere Sachen spielen möchte.

Wie erlebst du die Musik- und DJ-Szene in Biel?

 Biel ist (unter anderem) sehr bekannt für seine grosse HipHop Kultur. Biel ist seit Anfangs der 80er immer mit an vordester Front gewesen. Artisten wie IAM hatten ihr erstes Konzert ausserhalb Frankreichs, bevor sie wirklich bekannt wurden, in der Coupole in Biel gehabt. In der gerade erwähnten Location, die ’Coupole’ oder auch bekannt als ’Chessu’, fanden viele sogenannte ’Jams’ statt wo gleichgesinnte aus ganz Europe hingepilgert sind um an diesen ’Jams’ teilzunehmen. Alle Rap-Grössen hatten bereits ihren Auftritt in der Coupole. Ich erzähle das alles, weil dies der Grundstein ist für was danach folgte wie z.B das Royal Arena Festival. Biel-Bienne ist nach wie vor die unumstrittene Hip Hop Haupstadt der Schweiz. Die besten DJ’s kommen von hier, die bis heute noch in den angesagtesten Clubs der Schweiz auflegen oder oft auch einen Schritt voraus sind, oder DJ-Contests gewinnen oder an an Weltmeisterschaften teilnehmen. Das Niveau ist hier relativ hoch und die DJ-Dichte sehr gross. Da muss man sich schon ziemlich durchsetzten um einen Platz an der Sonnen zu haben, denn viele Möglichkeiten gibt es nicht und sie nehmen momentan nicht zu.

Du bist stets up to date in Sachen Musik, neue Künstler, Beats und Trends. Wie viel Zeit investierst du in die Musik? 

Up to date zu sein ist für mich eher relativ. Ich orientiere mich lieber auf was mich momentan berührt oder inspiriert. Ob das neuere Musik ist oder nicht spielt für mich keine Rolle. Aber ich investiere viel Zeit dafür. Täglich um genau zu sein. Je nach Laune kann das stark variieren. Zwischen 1 bis 8 Stunden ist alles möglich.

Hast du vor einer Session jeweils einen Plan im Kopf, was du auflegen willst, wie die musikalische Reise verlaufen soll? 

Das kann je nach Laune und Booking stark variieren. Aber meistens stelle ich mir den Ablauf des Abends vor. Sie Stimmung, die Gäste, die Location und suche mir dann im Vorfeld demnentsprechend Lieder aus, die zu einer gewissen Zeit, bei einer gewissen Stimmung passen könnten. Manchmal ist dies der Fall, manchmal auch nicht. Es ist immernoch der Moment der zählt und wie die Leute reagieren. Spontanität und anpassungsfähigkeit ist und bleibt immernoch der Schlüssel für einen erfolgreichen Abend.

Was machst du sonst so im Leben? Du bist ja ein noch junger Familienvater…;) 

Ich arbeite, oder habe besser gesagt das Vergnügen seit mehreren Jahren im Sozialen Bereich tätig zu sein. Ich habe zur Zeit viel mit Unbegleiteten Minderjährigen Asylsuchenden zu tun und begleite sie bis zur Volljährigkeit. Ich habe also viel Kontakt zu Menschen und erlebe sie in vielen verschiedenen Situationen. Interessant ist auch was für Musik sie zum Teil hören. Obwohl sie nicht alle Kontakt zu anderen Jugendlichen haben unterscheidet die Musik die sie hören nicht gross von anderen. Ja und natürlich habe ich das glück Vater eines wunderbaren Jungen zu sein, der wer weiss, vielleicht eines Tages in meine Fussstapfen treten wird. Freude an der Musik hat er bereits sichtlich und möchte übern sobald er in der Nähe von paar Plattenspieler ist. Ob er das vom Vater oder von seiner musikbegeisterten Mutter hat, weiss nur er.

Du feierst am Oktober-FF deine Birthday Celebration in der Römerquelle. Was dürfen wir erwarten? 

Ja richtig. Ich will eigendlich nicht zu viel verraten. Aber eine bekannte Hip Hop Gruppe aus Biel hat gleichzeitig ihre EP Taufe und das feiern wir zusammen. Dazu kommen noch ein paar Freunde hinzu die den Abend ordentlich abrunden werden. Macht euch gefasst.

Als Special Guest kommt die Bieler Fotografin Nora Nussbaumer ausstellen, ein Wort über sie …


Nora ist eine sehr talentierte Fotografin und eine sehr gute Freundin von mir. Ich habe sie durch jenste Entwicklungen gehen sehen und umgekehrt. Sie dabei zu haben freut mich enorm. Und da wir uns in letzter Zeit nicht viel gesehen haben, fand ich den Moment passend sie als Gast einzuladen. Ich bin sehr auf ihre Werke gespannt. 

Und noch ein Wort zum FF allgemein …

Ja das FF ist mit Sicherheit eine grosse Bereicherung für die Stadt Biel und die umliegende Region. Mittlerweile ist der Ruf über die Region hinaus wenn nicht sogar ausserhalb der Landesgrenzen. Und wie viele Bieler Artisten andere inspiriert haben, inspiriert das FF andere Städte, die hoffentlich bald auch ihr eigenes FF haben dürfen. Der Bieler Altstadt hat es jedenfalls neues Leben eingehaucht und wir sind sehr froh darüber.

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Wir stellen vor …

Der Rotary Club sammelt auf dem Burgplatz für die Aktion PolioPlus. Es ist die grösste Aktion die der Rotary Club je lanciert hat, der Kampf gegen die Kinderlähmung. Unterstützt wird die Aktion von der Weltgesundheitsorganisation. Alle Einnahmen des Rotary am FF fliessen in dieses Projekt. Ab 17.30 auf dem Burgplatz. Wir haben mit Kurt Köhli vom Rotary Club Nidau-Biel über die Aktion gesprochen.

Kurt Köhli, der Rotaris Club kommt als Gast an den nächsten First Friday. Stell euch doch kurz vor…

Erstmal möchte ich dem FF herzlich danken, dass ihr uns die Möglichkeit gebt, mit einem Stand unsere «Herzensangelegenheit » , die weltweite Bekämpfung von Polio, präsentieren zu dürfen und dafür Geld zu sammeln! Der Rotary Club ist weltweit aktiv und zählt rund 1.2 Millionen Mitglieder. Unsere Ziele sind humanitäre Dienste und der Einsatz für Frieden, das Motto des Clubs lautet «Selbstloses Dienen» . Im Rotary Club Nidau-Biel, welcher am FF vertreten sein wird, sind 64 Mitglieder, davon acht Frauen. Der Club wurde 1971 gegründet.

Aktuell habt ihr ein spezielles Projekt, welches ihr am FF präsentieren und vorstellen wollt. Um was handelt es sich genau?

Das Projekt heisst PolioPlus und ist der Kampf des Rotarys gegen die Kinderlähmung. Es ist das größte Projekt, das Rotary in seiner 113-jährigen Geschichte je angepackt hat und steht kurz vor dem Ziel: Seit 1988 gelang es mit Hilfe mächtiger Partner wie der Weltgesundheitsorganisation, den größten Teil der Welt durch massive Impfkampagnen von Polio zu befreien. Durch die großen Fortschritte der letzten Jahre rückt das Ziel in greifbare Nähe. Wir als Rotaryclub Nidau/Biel tragen jährlich mit Spenden dazu bei. Diese Jahr fliesst der gesamte Erlös aus der Standaktion am FF in dieses Projekt.

Wie können die Besucher des FF dieses Projekt unterstützen?

In dem Sie uns am Stand besuchen und bei uns eine Portion feines Risotto essen.

Das Jahres-Motto des RC ist «zusammen wachsen» – wie passt dies zum FF?

…auch am FF sollen – wie bei uns im Club – die Kulturen, die Jungen und Alten, die verschiedenen Ansichten usw. zusammenwachsen und sich gegenseitig ergänzen und unterstützen. 


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Wir stellen vor …

…Smith & Smart. Muss man die noch vorstellen? Die schrägen Old School Hip Hopper aus Berlin haben alle Trends überlebt und beehren uns am nächsten FF im Le Singe. Aber checkt selbst, warum ihr dies nicht verpassen solltet…

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9 Fragen an …

Daniela Zimmermann, die lebensfrohe Inhaberin der «Praxis für Mensch sein» und Organisatorin des Aloha Friday Potluck Dinner am First Friday. Sehr spannend und Interessant. Schön, bist du in Biel Daniela…

Daniela, stell uns doch deine «Praxis für Mensch sein» am Obergässli vor…

Zu allererst ist meine Praxis fürs MENSCH sein ein Massagestudio. Ich biete medizinische sowie hawaiianische Massagen an und bin anerkannt bei der Krankenkasse. Darüber hinaus soll meine Praxis jedoch ein Ort sein, an dem jeder sich selbst sein darf und an dem man sich übers Mensch sein auf Augenhöhe austauschen kann, um voneinander zu lernen, aneinander zu wachsen und um gemeinsam das Geheimnis ums «Mensch sein» zu ergründen. Deshalb biete ich auch das Aloha Friday Potluck Dinner an, um in seinem Rahmen einen Raum zu schaffen, um menschliche Begegnungen zu ermöglichen. Zudem arbeite ich im Moment an der Entwicklung eines Projektes, dass sich «Lasst uns die Würfel drehen» nennt. Es ist ein Manifest für Liebe und Frieden und ich verteile es in Form eines kleinen Büchleins den Menschen in Biel. Was einmal daraus entstehen soll, weiss ich jedoch noch nicht so genau…

Du bist ursprünglich aus Luzern, wie bist du in die Bieler Altstadt gekommen?

Ich bin den Zeichen des Lebens gefolgt, hab viel mit Menschen gesprochen, rumgefragt, Bevölkerungsstatistiken auf dem Internet recherchiert und mir schliesslich Biel als mein neues Wahllebenszentrum ausgesucht. Mein Studio in der Altstadt verdanke ich jedoch Anna, der Wirtin vom wunderschönen Coffee House im Obergässli. Sie hat mir den entscheidenden Tipp gegeben. Geht bei ihr einen Kaffee trinken, es lohnt sich!

Was gefällt dir besonders an der Bieler Mentalität?

Biel ist Mensch sein, Biel ist Multikulturalität und in Biel gelten eigene Regeln. Es gibt in Biel keine klaren Mehrheiten, das erschwert die Diskriminierung von Minderheiten und fördert das «Mensch sein». Man muss sich arrangieren, sich aufeinander einlassen und sich konfrontieren, das finde ich genial. Ich denke, dass Biel einzigartig ist und die halbe Welt sich eine Scheibe der Bieler Mentalität abschneiden könnte. Biel ist für mich ein bisschen wie eine grosse Familie. Ici c’est Bienne!

Was ist für dich die schönste Ecke in der Bieler Altstadt?

Das ist einfach. Der Platz hinter der Kirche, mitten in der Altstadt, mit dem wunderschönen, grossen Baum und den drei riesengrossen steinernen Würfeln, die im Schatten seiner Blätter den Platz zieren. Wer mein Manifest kennt, weiss auch wieso. Für mich ist dieser Platz magisch.

Und was gefällt dir am besten an/in Biel allgemein?

Irgendwie sind die Bieler immer irgendetwas am festen. Ein Konzert hier, ein Markt da, ein Volksfest dort. Wenn man nicht will, ist man nie allein und wenn man allein sein will, ist man innert kürzester Zeit umrundet von überwältigender Natur oder am See. Wenn man jemanden zum Reden braucht, sitzt schon auf der nächsten Parkbank ein bekanntes Gesicht, lächelt dich an und dann ist alles wieder gut. Wie gesagt, für mich ist Biel wie Familie.

Was macht Daniela sonst so im Leben?

Im Moment stricke ich gerade Socken, oder lese Bücher. Ich bin ein grosser Fan vom Ping-Pong Montag im Gärbi und setze mich gerne in Bars oder Kaffees und lerne Menschen kennen und unterhalte mich. Ich fahre gerne mitten in der Nacht mit meinen Inlineskates durch die Stadt und höre dazu alte französische oder italienische Lieder. Ich mag es, die Welt zu entdecken, als wäre sie ein Märchenland.

Welches ist dein Lieblingszitat?

Das ändert sich immer ein bisschen. Im Moment ist es gerade: «Denn ich zog Lust, aus allem was ich sah, Lust, Hoffnung nicht, und lebte weiter, um zu sehen». Es stammt aus dem Buch von Christa Wolf über Kassandra, die Seherin von Troja. 

Am First Friday veranstaltest du jeweils das Aloha Friday Potluck Dinner, was ist dies genau?

Das Aloha Friday Potluck Dinner ist ein Z’Nacht Essen, zudem jeder selber etwas zu essen oder zu trinken mitbringt und wir dann alle alles teilen und gemeinsam essen, plaudern, uns austauschen, neue Menschen kennenlernen und einen schönen Abend verbringen. Jeder ist herzlich willkommen und nach dem Essen wäscht jeder seinen eigenen Teller ab. (Wer nichts mitbringen kann, darf gegen freiwillige Kollekte mitessen.)

Und noch ein Wort zum FF….

Ich bin ein Fan des First Friday. Er steht und fällt mit den Teilnehmern. Jeder der will, erhält einen Raum, um sich zu erfinden und etwas Cooles auf die Beine zu stellen. Er bringt die Menschen zusammen und er füllt die Altstadt mit Musik und Gelächter. Das finde ich bereichernd und ich habe durch den First Friday schon viele wertvolle Kontakte geschlossen. 

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Wir stellen vor …

The Newsies lieben und spielen Jazz. Trotz ihres jungen Alters haben sie bereits im Mai die Besucher des First Friday überrascht und begeistert. Am 6. September spielen sie ab 18 Uhr vor der Römerquelle Bar/Lounge. Wir haben Tavi Venzin ein paar Fragen gestellt.

Hallo Tavi, ihr seid eine sehr junge Jazz-Band. Stell euch doch kurz vor

Angefangen haben wir als Schülerband. Untypisch für unser Alter, waren wir alle an Jazz interessiert. Lange spielten wir nur an Schulevents, doch es wurde irgendwann klar, dass wir mehr Leute mit unserer Musik erreichen wollten. So entstanden «The Newsies» . Wir sind Thierry Gasser (Schlagzeug), Robert Soldermann (Saxophon) und ich, Tavi Venzin.(Klavier). Wir sind alle 16 Jahre alt. 

Wie bist du zur Musik und zum Jazz gekommen?

Ich, spiele Klavier seit ich 7 Jahre alt war. Meine ersten Jazz-Einflüsse kamen von meinem Grossvater, welcher ebenfalls Musiker ist und mir vor einigen Jahren eine CD von Ray Charles schenkte. Seither habe ich eine grosse Wertschätzung für Jazz Musik entwickelt. Heute sind meine Lieblings Jazz-Musiker Dave Brubeck, Herbie Hancock, Art Blakey und natürlich Ray Charles. 

Ihr habt bereits einmal am First Friday auf der Strasse gespielt. Was war das für eine Erfahrung?

Es war eine tolles Erlebnis am FF Anfangs Juni zu spielen. Es war unser erster Auftritt auf der Strasse und es hat uns grossen Spass gemacht.  

Kann man euch auch auf Social Media Kanälen folgen?

Ja klar, wir können auf Instagram: (https://www.instagram.com/thenewsiesbern/) oder auf Youtube:(https://www.youtube.com/channel/UCS0AdBXB0M30Q6aJy9kN76g) gefunden werden.

Noch ein Wort über den First Friday…

Mir gefällt der First Friday extrem. Es ist immer eine super Stimmung, mit feinem Essen und super Musik. 

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Das Programm des 40. First Friday …

Das Programm des September-FF ist nun Online. Wir feiern den 40.(!) First Friday mit einem fantastischen, bunten Programm. Strassenkunst, Klassik im Ring, Kuba-Konzert auf dem Burgplatz, Ausstellungen, Tanzcrews, Apéros, Jazz, DJ’s und viel mehr erwartet euch am 6. September in der bezaubernden Bieler Altstadt.

ZUM PROGRAMM

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Wir stellen vor …

Radioactive ist eine Bieler Tanzgruppe, welche die Besucher des First Friday am 6. September an der Untergasse begeistern werden. Joana Beuggert und ihre Kolleginnen tanzen vor dem Shop «Le petit coin» um 19.30 und 20.15 Uhr. Wir haben Joana ein paar Fragen gestellt:

Joana stell euch doch kurz vor

Wir sind die Dancecrew Radioactive mit Tänzerinnen und Tänzern aus Biel und Bern. Wir lieben es, Zuschauer jeden Alters und jeder Kultur zu begeistern. Wir tanzen von Ragga, Locking über Hip-Hop bis Salsa und noch mehr. Und dies zu lebhafter Musik, die gute Laune versprüht. 

Ihr seid nicht das erste Mal am FF, macht es Spass in der Strasse aufzutreten?

Wir lieben es sogar! Es ist eines unserer Highlighte im Jahr. Die Athmosphäre rund um den FF ist einfach toll. 

Was verbindet euch sonst noch, wenn ihr nicht am tanzen seid?

Wir sind auch sonst sehr gut befreundet und gehen gerne auch mal zusammen im Ausgang tanzen 😉 

Was dürfen die Besucher des FF im September erwarten?

Ein Packet voller (radioaktiver) Energie und Spass!

Buena Vista Capital Club

Wir stellen vor …

Am First Friday vom 6. September findet auf dem Burgplatz ein besonderes Highlight statt. Der junge Berufsmusiker Manuel Schwab aus Siselen spielt mit seiner Band Buena Vista Capital Club feinsten kubanischen Sound. Schon im August hat Manuel Schwab mit Frische Fische die Zuschauer begeistert. Wir haben Manuel paar Fragen gestellt:

Manuel. stell dich kurz vor, was machst du wenn du nicht grad mit Buena Vista unterwegs bist?

Ich bin Manuel Schwab (23 jährig) und bin Musiker und Saxofonlehrer. Ich bin mit divesen Bands wie TUWAN, Frische Fische, Buena Vista Capital Club, Oktofon oder Stormy Monday regelmässig unterwegs und ich unterrichte Saxofon bei Studio Musicale in Kerzers. Musik ist nicht nur meine grösse Passion, sondern mittlerweile auch mein Beruf, was ich extrem schätze!

Ihr habt im August die Zuschauer am FF auf dem Burgplatz begeistert. Wie ist es für dich, draussen in der Strasse zu spielen?

Ich habe schon immer am liebsten draussen Musik gemacht, deshalb gehört Strassenmusik zu meinen absoluten Favoriten.

Du warst im August schon am FF mit einer anderen Band, wie war das?

Der Gig mit den Frischen Fischen im August am FF war bombastisch. Die Leute haben uns so fasziniert zugehört und mitgemacht, dass es für uns eines der schönsten Konzerte seit langem war. Die Stimmung war einfach wunderbar!

Was spielt ihr min Buena Vista, wer ist dabei, was ist Konzept?

Mit Buena Vista Capital Club spielen wir kubanische Volksmusik. Wir spielen jeden Monat in der Wash Bar in der Welle 7 (Bahnhof) in Bern, wo immer vielen Tänzer (und auch Nichttänzer) kommen. Mit dabei sind: Lukas Kohler (trp/voc), Matthieu Trovato (p/voc), Slawek Plizga (tres), Sonja Bossart (b), Flo Hufschmid (timb/voc), Félix Béttems (congas)

Buena Vista Capital Club spielen zwei Sets um 19.30 und 21 Uhr auf dem Burgplatz.

pompon

7 Fragen an …

Vanessa Wyssbrod, Inhaberin des Geschäfts Mademoiselle Pompon an der Collègegasse 1 in der Bieler Altstadt.

Vanessa, was ist für dich die schönste Ecke in der Bieler Altstadt?

Mir gefällt das Gesamtbild der Altstadt. Sie ist inspirierend und abwechslungsreich. Ein bisschen versteckt, dafür findet man Ruhe, wunderschöne Läden, Cafés und Restaurants und ein vielseitiges kulturelles Angebot. Meine schönste Ecke ist der Majestätische Kastanienbaum am Ende der Obergasse. Der Bank unter dem Baum lädt an warmen Sommertagen zum verweilen ein im Schatten und mutige zwitschern gar ein Erfrischungsbad im Engelsbrunnen.

Und was gefällt dir am besten an/in Biel allgemein?

Der Bilinguisme, das Multikulturelle und der See 

Du hast ein Lädeli, das Mademoiselle Pompon, sag uns paar Worte dazu…

Seit 4 Jahren führe ich mein Geschäft in der Altstadt, seit Mai 2017 am neuen Standort an der Ecke Collègegasse/Untergasse. Auf 50 Quadratmetern bietet «Mademoiselle Pompon» die Kreationen von rund 50 Herstellerinnen an – alles aus der Schweiz: Kinderkleider, Spielsachen, Schmuck, Damenkleider, Deko- und Geschenkartikel, Accessoires, Küchenartikel, Kosmetikprodukte, Papeterie, Baumwoll- und Jerseystoffe.

Warum hast du das Lädeli ausgerechnet in der Altstadt?

Ursprünglich entstand Mademoiselle Pompon durch die Zusammenarbeit mit einer kantonalen Stiftung. Ich beschäftigte 7 Personen in meinem Ladenatelier, deren Werke wir verkauften. Als die Stiftung aus dem Nebengebäude in einen anderen Stadtteil umzog, beendeten wir aus logistischen Gründen unsere Zusammenarbeit und ich musste kurzfristig ein neues Konzept entwickeln. Aus dieser Not entstand dann Mademoiselle Pompon mit dem Geschäftsmodell Ware in Kommission zu verkaufen.

Was macht Vanessa sonst so im Leben?

Frisch getrennt, Mutter von zwei wunderbaren Buben (11 und 20), seit Kindsbeinen Sammlerin von skurilen Sächelchen, bin eine Himbeernaschbase, singe wenn ich etwas Freizeit finde, höre viel Musik aus der Konserve aber auch an Konzerten, flaniere durch Ausstellungen und habe am liebsten das Haus voller Gäste die ich herzhaft bekoche

Dein Lieblingszitat?

Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. LAUT. (Coco Chanel)

Und noch ein Wort zum First Friday…

Der First Friday ist eines der innovativsten Projekte welche während den letzten Jahren in Biel ins Leben gerufen wurden. Was Behörden,Wirtschaft und Politik nie hinkriegten schafften drei Freunde. Mademoiselle Pompon ist seit dem ersten First Friday dabei. Herzlichen Dank Reto, Oli und Patrik für diese magisch-sprudelnden Events in der Altstadt!

Bild: Fabian Flury 

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Willkommen auf der neuen FF-Homepage!

Damit der First Friday Biel/Bienne auch Online Spass bereitet, haben wir für euch die Seite neu überarbeitet. Das Programm ist übersichtlicher. Ihr könnt mit #ffbielbienne aktiv an der Seite teilnehmen. Ihr könnt neu auch den Newsletter abonnieren um auf dem neusten Stand zu bleiben. Und vor allem ist die Seite nun noch übersichtlicher und auch schneller … Das Wichtigste bleibt aber natürlich der Event selber in der wunderschönen Bieler Altstadt. Bis bald am First Friday!

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Ein grosses MERCI an die Partner des First Friday! Sie ermöglichen die Entwicklung der lokalen Kultur. Sie ermöglichen diesen einzigartigen Event.

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